Tanja Madsen
"2005 berichtete mir Ralf begeistert von dieser neuen Methode „The Work“. Ich fand sie ganz o.k., konnte aber nicht wirklich etwas damit anfangen. Im selben Jahr erlebte ich Katie live in Berlin, aber auch das half nicht. Ich fand The Work zu verkopft und diesen Hype um Katie befremdlich. Damals steckte ich in einer beruflichen Krise und ich erinnere mich noch, was für eine „harte Nuss“ ich war, als Ralf mit mir workte und ich steif und fest behauptete: „Aber der Staat schuldet mir doch etwas!“ Heute kann ich darüber schmunzeln, meinen Dickkopf habe ich zwar behalten, und zu gerne glaube ich meine Geschichten und „Verschwörungstheorien“ in meinem Gedankenwirrwarr, aber glücklicherweise trennt die Work für mich mit ihrer Präzision scharf die Illusion von der Wirklichkeit. Ich habe seit meinem Psychologistudium viele Wege ausprobiert und mich in verschiedenen Richtungen weitergebildet, die Work ist mir dabei eine Herzensangelegenheit geworden. Für meinen schnellen Verstand, der täglich weiterhin so viele stressvolle Gedanken abspult, ist es einfach die Methode schlechthin, um für mich zur Ruhe zu kommen und Klarheit zu finden. Die Herausforderungen sind immer noch da, meine Mutter und mein Partner sind mir meine größten Lehrmeister, sie zeigen mir, wo ich immer noch ein Sturkopf bin und will, dass die Realität anders ist als sie halt ist. Mit der Work ist mein Leben leichter geworden und ich denke, dadurch bin ich auch eine angenehmere Tochter und Partnerin geworden."







